Almvieh

Am Samstag-Morgen gegen 7 Uhr machte sich das Hirtenteam im Gaistal auf den langen Weg zum Mieminger Plateau. Foto: Andreas Fischer

Hochfeldern Alm – Nahaufnahme Almabtrieb

Weniger als neun Stunden dauerte der beschwerliche Almabtrieb von der Hochfeldernalm nach Mieming. Das Eintreffen der Hirten mit ihrem Vieh daheim in Obermieming glich einem Triumphzug. Die Rinder wurden fürs Publikum geschmückt, weil in diesem Sommer keines der Tiere zu Schaden kam.

Mit unseren Bildern sind wir von der Alm bis nach Mieming „ganz nah dran“. Fotografiert hat Elias Kapeller.

Almabtrieb 2017 Feldernalm/Obermieming – „Ganz nah dran“

"Heuer waren 230 Stück Vieh auf der Hochfeldern Alm", erfahren wir von Almobmann Andreas Scharmer. "Ein Teil von ihnen wurde schon in den vergangenen Tagen zurück nach Mieming geführt." Wetter- und Weideverhältnisse waren nicht mehr akzeptabel, so Andreas Scharmer, der als Almobmann sein Debüt gab.

Norbert Kluckners Milchkühe liefern im Almsommer mehr als 20-tausend Liter Milch und 500 Kilogramm Käse. Foto: Knut Kuckel

Der Almalltag auf der Feldernalpe beginnt um halb fünf

"Wenn ich am Morgen die Augen aufmache, ist es halb fünf", erzählt mir Almhirt Norbert Kluckner. "Und wenn ich dann noch in der Ferne Kuhglocken höre, weiß ich warum ich hier bin." Mit seiner Frau Pia bewirtschaftet Norbert seit mehr als zwei Jahrzehnten die Hochfeldern Alm im Gaistal.